Bielefeld

Stimmen zum Jugendforum in Bielefeld:

„Eigenständige Jugendpolitik bedeutet für mich, sich selbstständig zu helfen. Und durch Veranstaltungen wie heute in den Dialog mit den Politikerinnen und Politikern zu treten.“
Bernadette, 17

„Ich nehme am Jugendforum teil, weil ich mich für meine Interessen einsetzen möchte. Mit anderen engagierten Jugendlichen habe ich die Gruppe „You name it“ gegründet, und hier gucke ich mir ein paar Ideen für unsere Initiative ab.“
Philipp, 17

„Für mich ist in allen Bereichen die Berücksichtigung von Jugendlichen wichtig. Vor allem im Bereich Stadtgestaltung. In Bielefeld wurden die Interessen von Jugendlichen beim Bau der Stadtbibliothek oder dem Kesselbrink nicht berücksichtigt, dabei sind das Orte, an denen sich Jugendliche häufig aufhalten.“
Cecilia, 17

Spannende Diskussion zwischen Jugend und Politik

Das Bielefelder Jugendforum stand unter dem Motto „Dialog zwischen Jugend und Politik fördern“. So ließen sich die Politikerinnen und Politiker aus Bielefeld und Umgebung nicht lange bitten, die Veranstaltung im Jugendzentrum Kamp zu besuchen.

Neben der Bürgermeisterin Karin Schrader kamen auch viele Politiker/innen der SPD, CDU, Grünen und der Linken. Doch bevor diese zu Wort kamen, unterhielten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendforums in Eckendiskussion zu Themen wie ÖPNV, Kinder- und Jugendarbeit, Kommunikation zwischen Jugend und Politik, Bildungspolitik und Inklusion. In diesen Eckendiskussionen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit ihre Forderungen und Wünsche an die Bielefelder Politik zu formulieren.

Beim Thema „Kommunikation zwischen Jugend und Politik“ kritisierten Cecilia und Bernadette, dass man die Angeordneten nicht einfach anrufen könne, um ihnen aktuelle Probleme zu schildern. „Als Jugendlicher hat man eine Hemmschwelle, Politiker anzusprechen, ich finde da, muss etwas geändert werden“, so Bernadette in der Diskussion.

In der späteren Gesprächsrunde zwischen Politik und Jugendlichen wird vor allem deutlich, dass beiden Seiten der Dialog fehlt. Auch die Bürgermeisterin Schrader vermisst es und weißt auch noch mal auf die Bürgersprechstunden vor den Ratssitzungen hin.  „Dort sind Jugendliche immer gerne gesehen“, macht sie deutlich.

Andere Politiker/innen wünschen sich Veranstaltungen wie das Jugendforum, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu treten. Die 16 bis 22-jährigen sind von der Offenheit der Diskussion sehr angetan und freuen sich, endlich Gesichter zu den Namen zu haben, die sie im Stadtrat, Landtag oder Bundestag vertreten.

Am Ende des Jugendforums freut sich Veranstalter Matthias Rotter von Jugendring Bielefeld über die lebendige Diskussion zwischen Jugend und Politik: „Ich hätte nie gedacht, dass Jugendliche in diesem Alter ihre Meinung so stark vertreten können. Aber genau dafür ist das Jugendforum da, hier soll der Dialog zwischen den jungen Leuten und der Politik stattfinden.“

Nach der Gesprächsrunde wurden manche Themen bei Kaffee und Kuchen noch mal auf gegriffen und diskutiert.

Bilder:

Aus Bielefeld berichteten:

Stella Kluge und Lars Mittkowski

TERMIN JUGENDFORUM

30. November 2013

ORT

Jugendzentrum Kamp

Niedermühlenlamp 43
33604 Bielefeld

Te.l: 0521-3292944
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Veranstalter

Bielefelder Jugendring e.V.

Ravensbergerstraße 12
33602 Bielefeld

Tel.: 0521-5575250
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Ansprechpartner: Matthias Rotter
Tel.: 0521-55752530
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